Die Click-Through-Rate (CTR) gibt an, wie häufig Nutzer auf einen Link, eine Anzeige oder ein Suchergebnis klicken, im Verhältnis zu den gesamten Impressionen. Sie wird in Prozent angegeben und ist eine wichtige Kennzahl, um die Effektivität von Online-Marketing-Maßnahmen wie Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu bewerten.
Wie die Click-Through-Rate (CTR) berechnet wird
Wir berechnen die Click-Through-Rate, indem die Anzahl der Klicks auf einen Link durch die Anzahl der Impressionen teilen und das Ergebnis mit 100 multiplizieren. So erhalten wir unsere CTR als Prozentwert:
Beispiel: Wenn eine Anzeige 1.000 Mal angezeigt wird (Impressionen) und 50 Mal darauf geklickt wird, beträgt die CTR 5 %.
Eine hohe CTR deutet darauf hin, dass der Inhalt (z. B. eine Anzeige oder ein Suchergebnis) relevant und ansprechend für die Nutzer ist. Im Kontext von SEA und SEO ist die CTR ein wichtiger Indikator, um die Qualität von Anzeigen, Meta-Titeln und -Beschreibungen zu optimieren.
Wichtig: Eine hohe CTR bedeutet nicht unbedingt Werbeerfolg
Eine hohe Click-Through-Rate zeigt, dass viele Nutzer auf eine Anzeige oder ein Suchergebnis klicken. Das ist zwar erstmal positiv, sagt aber nicht zwangsläufig etwas über den tatsächlichen Erfolg einer Kampagne aus. Entscheidend ist, was nach dem Klick passiert, also ob Nutzer eine gewünschte Aktion ausführen, beispielsweise einen Kauf tätigen oder ein Kontaktformular ausfüllen. Deshalb sollte die CTR immer im Kontext von Conversion-Rate und Return on Investment (ROI) betrachtet werden.
Die Rolle der CTR im SEO
Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist die CTR zwar ein Indikator für die Attraktivität von Suchergebnissen, jedoch oft weniger aussagekräftig als im bezahlten Suchmaschinenmarketing. Studien zeigen, dass die Position in den Suchergebnissen (SERPs) einen größeren Einfluss darauf hat, wie häufig ein Ergebnis geklickt wird, als das konkrete Formulieren von Meta-Titel oder Meta-Beschreibung. So nimmt die Klickwahrscheinlichkeit ab der ersten Position deutlich ab.
Eine Studie von Fubel et al. (2003), die den Impact von SERP-Snippets auf die Click-Through-Rate untersucht, sieht zwar einen gewissen Einfluss der SERP-Gestaltung bei der Click-Through-Rate (konkret: schlecht formulierte Meta-Title & Descriptions können von Klicks abhalten und die CTR verschlechtern), halten aber fest, dass die Positionierung in den SERPs der deutlich größere Faktor ist.
The results of our study confirm that SERP features, on average, exert a negative influence on CTR. Nevertheless, it has been emphasized that the specific circumstances surrounding a result - such as its position, the specific SERP features shown, and whether a website is included in particular SERP features - can significantly modulate this influence. As such, it has been demonstrated that websites that are featured in specific SERP features, or those that are ranked lower in the results, can actually derive benefits from the presence of SERP features. This paper also provides a comparative analysis of the influence of SERP features against other result page characteristics. The findings underscore that SERP features have a tangible impact on CTR, thereby holding their own against other result page characteristics. Despite this, it remains clear that the most dominant determinant of CTR is the result’s position. (Fubel et al. 2023)