CPM (Cost per Mille)
Was ist CPM?
CPM steht für Cost per Mille und bezeichnet die Kosten für 1.000 Impressionen einer Anzeige. Er ist die grundlegende Abrechnungsmetrik für Awareness-Kampagnen auf Meta, Instagram und anderen Plattformen und gibt Auskunft darüber, wie teuer es ist, eine bestimmte Anzahl an Personen zu erreichen.
Formel
CPM = (Gesamtkosten / Impressionen) × 1.000
Beispiel: 50 € Ausgaben bei 25.000 Impressionen ergibt einen CPM von 2,00 €.
Was den CPM beeinflusst
Der CPM ist kein fester Wert, sondern das Ergebnis einer Auktion. Folgende Faktoren beeinflussen ihn:
Zielgruppe: Enge, begehrte Zielgruppen (z.B. kaufkräftige Altersgruppen oder sehr spezifische Interessen) treiben den CPM hoch
Platzierung: Stories und Reels haben andere CPMs als Feed-Anzeigen
Anzeigenfrequenz: Bei zu hoher Frequenz sinkt die Relevanz, der CPM steigt
Saisonalität: Zu Zeiten hoher Nachfrage (Q4, Weihnachtsgeschäft) steigen CPMs branchenweit
Creative-Qualität: Meta bewertet Anzeigen über den Relevance Score. Schlechte Anzeigen kosten mehr pro Impression
CPM vs. CTR und ROAS
CPM misst Reichweite, nicht Effektivität. Eine Kampagne kann einen günstigen CPM haben und trotzdem schlecht performen, wenn das Creative keine Klicks generiert (CTR) oder die Landingpage nicht konvertiert. CPM ist am relevantesten auf ToFu-Ebene des Funnels.
Senior Online Marketing Manager Samuel Kressner ist seit mehreren Jahren im Online Marketing tätig. Mit einer Vorliebe für aktuelle Themen, sowie Daten und Zahlen hat er sich auf die Bereiche Webentwicklung, Tracking und Social Media Marketing spezialisiert. In diesen Themengebieten hat er Konzerne und Mittelständler verschiedener Branchen beraten und betreut. Sein Wissen teilt er zudem in aktuellen Studien, Fachartikeln und als IHK Ausbilder.
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