Ziel des Viralen Marketings ist es, in kürzester Zeit durch passenden und kreativen Content unbezahlt eine große Anzahl an Menschen über verschiedene Plattformen zu erreichen.
Typische Beispiele für Virales Marketing sind Memes und provokante oder unkonventionelle Beiträge. Der Schlüssel zur Viralität liegt hierbei darin, den richtigen Content zur richtigen Zeit zu posten und brandaktuelle Trends und Themen abzudecken, sodass der Content sich wie von alleine durch Shares, Reposts und Mundpropaganda ausbreitet.
Viele Unternehmen nutzen Strategien des Viralen Marketings, um Bekanntheit und Sympathie - auch außerhalb der bereits gewonnenen Zielgruppe - zu gewinnen.
Risiken
Virales Marketing trägt ein inhärentes Kontrollverlustrisiko. Sobald ein Inhalt viral geht, lässt er sich kaum mehr steuern - Interpretation und Verbreitung liegen bei der Community. Inhalte können aus dem Kontext gerissen, parodiert oder negativ umgedeutet werden. Besonders Humor und Provokation - klassische Treiber für Viralität - können schnell als unangemessen wahrgenommen werden und einem Markenimage schaden.
Plattformspezifische Mechanismen
Welche Inhalte viral gehen, ist stark plattformabhängig. Auf TikTok begünstigt der Algorithmus Inhalte, die Nutzer vollständig anschauen und mit denen sie schnell interagieren - kurze, sofort packende Videos. Auf LinkedIn funktionieren persönliche Geschichten und konträre Meinungen besser als Unternehmensprodukte. Ein universeller "viraler Content" existiert nicht - die Plattformmechanik muss verstanden und der Content entsprechend formatiert werden.